...machen mit Action eine gute Figur!
Rock. Vier Buchstaben, drei Musiker, zwei Quadratkilometer Selbstbewußtsein, eine
Band. Keine Kompromisse. Phil, Flo und Neuzugang Lauro sind hungrig. Nach Bühne,
nach Adrenalin, nach Schweiß und Tränen - fütter mein Ego! Ich will rocken rocken
rocken rocken rocken rocken rocken rocken - rocken. Aber ,rocken' bitte nicht
falsch verstehen. Big Jim "bouncen" nicht wie Bon Jovi, sind nicht durstig wie
Bizkit's Fred und schon gar keine "Sk8terbois". Big Jim sind? Ein "Action Team",
das im "Studio" trotz der "Eels" da draußen nur ein Ziel verfolgt: "Shout It Out
Loud"!
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Titel: „NOT A PART OF IT“
Label: F.A.M.E. Recordings
VÖ:
Vertrieb:
Verlag: F.A.M.E. Recordings
Hörproben:
FLIES
GROOVIEST GIRL
NEVER
POSER
SUN
Weitere Downloads (Pressekit):
http://www.notapartofit.de/
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Muss man großartige Geschichten über das Aufeinandertreffen,
die Geburtsstunde von Big Jim erzählen? Über Träume? Traumata? Das klänge dann
so: "1999, München: Big Jim werden von Phil Vetter gegründet. Nach einer temporären
Mannschaftserweiterung vier Mann stark findet die Band im Juli 2001 - den Bass
zupft inzwischen Big Flow - ihre vorläufig endgültige Besetzung als Trio. Letzte
Auswechslung im Team: Lauro Cress ersetzt Big Chris am Schlagzeug. Jüngste Veröffentlichung:
,Waiting For The End' 5-Track EP. Grossartig! Punkt." Träume? Ach ja, Träume.
Die sind noch immer die gleichen wie früher. Die verändern sich auch nicht im
Informationszeitalter, der omnipräsenten medialen Ausschlachtung der Welt bis
in den letzten Winkel. Im Zeitalter der Globalisierung. Der Selbstreflexivität.
Big Jim fackeln nicht lange, sie machen. Und das ist gut so. Nicht umsonst war
2002 ein fettes Jahr für Rockmusik, von A wie Ashcroft bis V wie Vines. Weil rocken
gut tut. Denn einen Traum gibt es doch, der inzwischen sehr wichtig geworden ist:
"being real".
Machen machen machen. Merkt man sofort: Big Jim leben das gute alte Rock'n'Roll-Credo.
Breitbeinig auf der Bühne stehen und das "Grooviest Girl" beeindrucken. Auch wenn
statt dem obligatorischen Fernseher "nur" ein Aschenbecher aus dem Zimmerfenster
fliegt. Dafür aber, wie kürzlich in Wien, ein Kronleuchter von der Decke gerissen
wird, was einen totalen Stromausfall im Hotel zur Folge hat. Um 6 Uhr morgens.
Musik rettet Leben. Jeden Tag. Ohne sie wäre alles sinnlos "und ich in jeglicher
Hinsicht ein Wrack", bekennt Phil. Auch Flo kann nicht ohne existieren: "Man muss
sich das vorstellen wie 'ne Ratte, die im Labyrinth etwas finden soll, es aber
nicht schafft, weil ihr ein Gen abmanipuliert wurde." Und weil Musik das Kostbarste
ist auf der Welt können Blutsauger nicht toleriert werden. Ausbeuter, die nur
an das schnelle Geld denken. "Poser" wie Boybands, die sich auf einmal Gitarren
um den Hals hängen, weil sie plötzlich "echt" sein wollen. "Es gibt nichts Schlimmeres
als aufgesetzte Authentizität", grollt Phil. "Bei Brittney macht ja keiner einen
Hehl draus, dass alles künstlich ist, aber Bands wie Avril Lavigne sind wie Vollkornbrot,
das gar nicht aus Vollkorn ist. Da ess ich doch lieber gleich 'nen Plastikdoughnut."
Doch schlimmer noch als die Poser sind die Aale, um die es in "Eels (Not A Part
Of It)" geht. "Rock'n'Roll will never die" rotzt Phil all den glitschigen Meistern
im Sich-Herauswinden entgegen. "In einem Trog voller Aale herrscht ein derartiges
Gewurle und Gewirsel, dass man nicht mehr unterscheiden kann, wem nun dieser Kopf
und wem jener Schwanz gehört. Manche haben nur noch 'nen Schwanz und gar keinen
Kopf mehr. Und alle wirseln und schwirbeln sich durch ihre eigene Kacke. Keiner
weiß mehr, von wem welche Kacke ist. Selbst wenn einer beschließt, sich zu waschen,
hilft das auch nichts mehr..."
Doch auch von anderen Seiten lauern Gefahren, der Gegner ist einem manchmal näher
als man glaubt. "Like Me" erzählt von der Gratwanderung, sich innerhalb einer
Beziehung anzugleichen ohne dabei die eigene Identität aufzugeben und sich auf
Druck des anderen komplett zu Gunsten von dessen Vorstellungen zu verändern.
Themen, über die schon vor Big Jim gesungen wurde. Immer wiederkehrend, immer
aktuell, eben zeitlos. Zeitlos wie die 14 Songs auf "Not A Part Of It", die das
Rad bzw. den Rock'n'Roll nicht neu erfinden, aber genau durch das Element an "Style"
gewinnen, das im Zeitalter der Cut & Paste-Technik viele offenbar vergessen haben:
Persönlichkeit. Der Ausdruck, den Phil, Flow und Lauro ihrer Musik geben, lässt
einen in jeder Sekunde spüren, dass die drei unglaublich viel Spaß haben bei dem,
was sie tun. Und den auch rausschreien können. Nicht nur im "Basement Room", im
Proberaum, in dem für all jene Bands, die immer nur träumen, nie aber machen,
schon Endstation ist, sondern vor allem live und nun mit "Not A Part Of It" auch
erstmalig auf Albumlänge. "Geh ins Studio, nimm den Scheiss auf, geh nach hause"
hat Quincy Jones einmal gesagt. "If you wait forever, you will get it never" sagen
Big Jim. Und rocken...
VÖ Album "Not A Part Of It" am 24.02.03 F.A.M.E. Recordings / BMG, Kat. Nr. 74321
980342
PROMOTIONKONTAKT:
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marius@fame-recordings.de
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